Stolpersteine

Die Stolpersteine sind ein Projekt des Künstlers Gunter Demnig, das im Jahr 1992 begann. Mit im Boden verlegten kleinen Gedenktafeln soll an das Schicksal der Menschen erinnert werden, die in der Zeit des Nationalsozialismus (NS-Zeit) verfolgt, ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden. Die quadratischen Messingtafeln mit abgerundeten Ecken und Kanten sind mit von Hand eingeschlagenen Lettern beschriftet und werden von einem angegossenen Betonwürfel mit einer Kantenlänge von 96 × 96 und einer Höhe von 100 Millimetern getragen. Sie werden meist vor den letzten frei gewählten Wohnhäusern der NS-Opfer niveaugleich in das Pflaster bzw. den Belag des jeweiligen Gehwegs eingelassen. Im Oktober 2018 verlegte Gunter Demnig in Frankfurt am Main den 70.000. Stein.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Stolpersteine

Jedes Jahr am 9. November gedenken Schüler und Schülerinnen gemeinsam im Rahmen einer Mahnwache am Stolperstein der Familie Isenstein den Opfern, welche durch die Nationalsozialisten verfolgt, vertrieben und ermordet wurden. (HW)